Saunaeinbau selbst gemacht

Wer einen stressigen Beruf hat oder auch sonst ein recht bewegtes Leben, der sollte regelmäßig in die Sauna gehen, dass ein Sauna-Besuch für Entspannung sorgen kann. Heutzutage fühlen sich fast 50 Prozent der deutschen Bevölkerung gestresst. Stress kann auch psychische Erkranken wie z.B. das Burn-out-Syndrom verursachen. Ein Saunagang kann da bereits wahre Wunder bewirken. Denn für einen Saunabesuch ist nicht erst eine Reise um die halbe Welt nötig – nicht mal ein Gang außer Haus ist unserer Meinung nach nötig, um die wohltuende Entspannung einer eigenen Sauna voll und ganz genießen zu können.

Der Entspannungsklassiker Sauna verspricht ein Erfolgsrezept für die eigenen vier Wände, das vor allem eine Investition in die eigene Gesundheit darstellt. Denn dafür sorgt ein Saunabesuch:

– eine samtweiche und gut durchblutete Haut
– für ein starkes Immunsystem
– Endorphin-Kick (Glückshormon-Anstieg)

Wir möchten Ihnen daher zeigen, wie Sie in Ihren eigenen vier Wänden nicht mehr auf eine Sauna verzichten müssen. Mit unserer Hilfe zur eigenen Sauna – wir zeigen Ihnen, was Sie für einen Saunabau alles benötigen und vor allem, wo Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten!

Der beste Platz für die Sauna
Die Sauna ist ein echtes, finnisches Raumwunder – kommt ihre Grundfläche doch mit sparsamen 2×2 Metern aus. Trotz der spärlichen Ausmaße bietet sie Platz für etwa vier Familienmitglieder. Grundsätzlich ist ein geräumiges Badezimmer schon einmal ein guter Bauplatz für die eigene Sauna. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass er Einbau in trockenen Räumlichkeiten mit gefliesten Böden erfolgt. Des Weiteren sollte gewährleistet sein, dass die feuchtwarme Abluft der Sauna über einen Durchbruch über die Außenwand des Wohnhauses abgegeben werden kann.

Nach der Erhitzung folgt für gewöhnlich die Abkühlung – nun müssen Sie nicht unbedingt noch über ein eigenes Eisbecken verfügen – es reicht ein Balkon, auf dem Sie sich nach dem Sauna-Besuch abkühlen können.

Welche Saunatypen gibt es?
• Sie können sich z.B. für eine Sauna im Fertigbausystem entscheiden, die aus isolierten Federbrettern besteht. Diese Bauart nennt sich Elementsauna. Das Material für die Fertigelemente, die meist bereits zu größeren Elementen verbunden sind, ist oft naturbelassenes, nordisches Fichtenholz. Isoliert wird die Sauna dann mit Mineralsteinwolle oder Dampfsperrfolie. Natürlichere Alternativen bieten hierzu Isolierungen aus Holzfaser und Kork.

• Eine weitere Möglichkeit ist der Bau einer Massivholzsauna, die aus einer Rahmenkonstruktion aus massivem Holz, meist aus nordischen Fichtenbohlen, bestehen, was diese Sauna-Bauweise zu einer langlebigen und stabilen Sache macht.

• Bei Sauna mit „Plug&Play-System“ wird der Saunaofen per Steckdose mit Strom versorgt. Hierfür reicht normalerweise der 230-Volt-Anschluss einer Haushaltssteckdose. Elektrisch werden hier Raumtemperaturen zwischen 70 und 115 Grad erreicht – eine sehr bequeme Art, zu saunieren.

Das Herzstück einer jeden Sauna – der Saunaofen
Der Ofen, den Sie für Ihre hauseigene Sauna auswählen, sollte jedoch nicht zu klein sein.
Als Faustregel für die Auswahl des richtigen (elektrischen) Saunaofens gilt: Pro umbauten Sauna-Raum circa ein Kilowatt Ofenleistung. Des Weiteren sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der entsprechende Elektro-Saunaofen das VDE-Prüfzeichen für elektrotechnische Erzeugnisse trägt, so dass Ihre Sauna gegen Kabelbrand und andere elektronische Fehler versicherungstechnisch abgesichert ist – Gebäudeversicherungen zahlen bei Nicht-Vorhandensein derartiger Prüfzeichen im Schadensfall oft nicht.

Was Sie alles selbst machen können
Vorweg: Gewisse Bauteile sind für Sie kostengünstiger und nicht so zeitintensiv, wenn Sie diese beim Saunafachhändler bestellen: z.B. die Sauna-Tür. Ansonsten bekommen Sie das restliche Sauna-Holz recht günstig im Holzfachhandel. Für die Anpassung des Holzes benötigen Sie eine präzise Holzsäge sowie einen Akku-Schrauber und Schrauben, um das Holz zu befestigen – das können Sie alles problemlos Selbst machen. Wichtig ist vor allem, dass die Sauna-Tür fest schließt, da sonst unnötig viel Energie verloren geht und verschwendet wird und die Umgebung der Sauna auch zu sehr befeuchtet wird. Sollten Sie sich für eine bereits fertige Sauna-Kabine aus dem Saunafachmarkt entscheiden, so sollten Sie auf jeden Fall auf hochwertige Qualität achten – Qualitätssaunen sollten in der Regel mindestens 20 Jahre halten. Auf der Seite http://www.schwimmbadtechnik-fkb.de/catalog/Sauna:::23.html gibt es eine gute Übersicht und Auswahl für den Saunabau.

Die Kosten einer Sauna
Allgemein betrachtet ist der Betrieb einer hauseigenen Sauna ein recht kostengünstiges Freizeitvergnügen – schlägt ein dreistündiger Saunabetrieb doch in der Regel nur mit etwa 2 Euro an Stromverbrauch zu Buche. Hinzu kommt, dass die Sauna von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden kann und sich somit die Kosten nochmals relativieren – von der Kraftstoffersparnis einer Fahrt zu einer externen Sauna mal ganz ausgenommen.

Einen weiteren sehr guten Artikel zum Thema „Sauna selber bauen“ finden Sie hier.

Bild: Thomas Wanhoff, flickr.com

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