Rosenanbau im Garten – so gelingt es

Die Königin aller Pflanzen ist gewiss die Rose. Professionelle Gärtner wissen, wie schwer es sein kann, die Rose auch wirklich zum Blühen zu bringen. Blattläuse oder Pilzkrankheiten gehören zu den größten Gefahren. Hobby-Gärtner verzweifeln regelmäßig an der Zucht und greifen zu chemischen Hilfsmitteln. Zwingend notwendig ist dies aber nicht. Folgend die besten Tipps zum Rosenanbau im eigenen Garten.

Rosen in den Herbstmonaten pflanzen

Pünktlich zum Herbst werden die wurzelnackten Rosen in Baumschulen in Kühlhäuser gelagert. Wer frisches Pflanzenwerk erhalten möchte, sollte sich möglichst schnell um die Pflanzenware bemühen, denn pünktlich zum Frühling, wenn die Rosen aus den Kühlhäusern kommen, hat die Qualität der Pflanze bereits an Wertigkeit verloren.

Natürlich darf man darüber hinaus nicht vergessen, dass die begehrtesten Sorten im Frühjahr schnell ausverkauft sind. Wer im Herbst pflanzt, hat eine breitere Auswahl zur Verfügung und kann diese auch in großen Stückzahlen erwerben.

Wer nun befürchtet, dass der Winter für Frostschäden sorgt, muss sich keine Gedanken machen. Denn werden die Blütensträucher ordnungsgemäß eingepflanzt, übersteht die Rose die Wintermonate unbeschadet und hat gegenüber neu eingepflanzten Rosen im Frühjahr gleich einen Wachstumsvorteil.

Die besten Einpflanztipps

Viel kann beim Einpflanzen der Rosen verkehrt gemacht werden. Gut beraten ist derjenige, der auf die folgenden Tipps achtet.

– Vor dem Einpflanzen die Rosen unbedingt wässern. Dabei die wurzelnackte Rose in einen Eimer Wasser stellen und vollsaugen lassen. Die Pflanzen sollten bis zu dem Punkt, an dem die Triebe austreten, im Wasser stehen.rosen

– Nach der Wässerung ist es wichtig, die Triebe zurückzuschneiden, bestenfalls auf circa 20 Zentimeter Länge. So wird die Verdunstungsfläche reduziert. Fünf Knospen sollten je Trieb aber erhalten bleiben. Auch die Wurzeln müssen gekürzt werden, um neues Wachstum anzuregen.

– Beim Einpflanzen selbst muss auf einen ausreichend großen Durchmesser des Lochs geachtet werden. 40 Zentimeter sollten es dabei schon sein. Für die Tiefe gilt: So tief graben, dass die Wurzeln nicht knicken.

– Rosen niemals dort einpflanzen, wo zuvor bereits Rosen gestanden haben. Häufig tritt an diesen Orten Bodenmüdigkeit auf und die Pflanzen wachsen nicht wie gewünscht.

Beim Aufschütten des Erdaushubs ist es ratsam, diesen mit Kompost zu vermengen. Nach der Aufschüttung unbedingt Hohlräume verschließen. Dies ist mit einigen Fußtritten auf das Erdreich schnell erledigt.

Rosen vor Witterungsbedingungen schützen

Der Standort spielt eine gewichte Rolle bei der Rosenpflanzung. Wer seine Rosen schützen möchte, beispielsweise vor Blattläusen, der kann zum sogenannten Rosenpflaster greifen. Dabei sollte man natürlich auf Qualität achten. 40 bis 60 Tage Wirkdauer sind anzuraten. Man findet Rosenpflaster können z.B. hier erworben werden.

Grundsätzlich sollten Rosen an einen Ort gepflanzt werden, an dem sie viel Luft und Licht abbekommen. Sonne und Wind sind für das Wachstum entscheidend. Beim Wasserbedarf überschätzen sich allerdings viele Hobby-Gärtner. Besonders feuchte Rosenblätter sind sehr anfällig für typische Pflanzenkrankheiten. Ein- bis zweimaliges Wässern pro Woche ist gänzlich ausreichend. Im Winter sollte man die Wurzeln durch Anhäufen von Komposterde schützen. Diese kann ganz einfach in einem Radius von 20 Zentimetern um die Pflanze herum verteilt werden.

Bild: Carol Von Canon, flickr.com

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen