Ran ans Beet!

Noch ist es draußen kalt und regnerisch, der fiese Februar hat uns fest im Griff. Aber schon jetzt merken wir, dass die Sonne stärker wird und wissen: Es dauert nicht mehr lange und der Frühling steht vor der Tür. Wie schön! Für diejenigen unter uns, die einen Garten besitzen, beginnt dann eine arbeitsreiche Zeit. Aller Anfang ist schwer: Zunächst gilt es, Altlasten zu beseitigen. Der Garten muss von den Winter-Blätterbergen befreit werden, abgebrochene Äste eingesammelt, die alten Blumentöpfe geleert und gereinigt werden. Doch sobald die ersten Frühlingssonnenstrahlen durchbrechen, wird die dröge Vorarbeit mit einer hoffentlich freien Spielwiese belohnt – und wir dürfen endlich loslegen mit dem, was wirklich Spaß macht: dem Anlegen der Blumenbeete!

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Der richtige Standort

Wer wagt, gewinnt: Klar ist Erfahrung bei der Gartenarbeit Gold wert, doch auch als Neuling kann man sich ins bunte Vergnügen stürzen, wenn man einige Regeln beachtet. Grundsätzlich ist es wichtig, den für die Pflanzen passenden Standort zu wählen. Sonnenliebende Pflanzen sollten nicht in den Schatten und Schattenpflanzen nicht in die pralle Sonne gepflanzt werden, sonst ist es schnell vorbei mit der Freude an den eben noch so schön blühenden Blumen. Auch die Bodenbeschaffenheit ist von entscheidender Bedeutung. Jede Pflanze hat individuelle Ansprüche. Sollte der Boden diesen Ansprüchen nicht gerecht werden, so muss der Boden eventuell aufgewertet, beziehungsweise angereichert werden. Die entsprechenden Materialien gibt es im Baumarkt.

Wahl der Blumenarten

Hat man sich für den Standort entschieden (optimalerweise befindet sich dort auch noch ein Wasseranschluss oder eine Regentonne in der Nähe, damit man es später beim Gießen leichter hat), sollte man sich überlegen, welche Arten von Blumen man in das Beet pflanzen möchte. Es ist meist keine gute Idee, nur eine Blumensorte zu pflanzen, weil es schnell langweilig wirkt. Viel schöner ist es, wenn man mehrere Pflanzenarten nebeneinander setzt. Eine Mischung von Blühpflanzen und immergrünen Pflanzen hat sich in vielen Beeten bewährt. Viele Stauden sind Dauerblüher und eignen sich hervorragend für ein Blumenbeet, weil man den ganzen Sommer etwas von ihnen hat. Von den sogenannten Kurzblühern sollte man eher wenige wählen, weil es sonst kahle Stellen im Beet gibt. Alternativ muss man sie immer wieder austauschen – das sorgt zwar regelmäßig für frische Farbe, ist aber recht arbeitsintensiv und teuer!

Wenn der Ausflug in den Blumenhandel mit einer ausreichend großen Menge Pflanzen geendet ist und die Pracht nur darauf wartet, eingesetzt zu werden, wird es ernst. Die Planungsphase ist jetzt fast abgeschlossen. Wer mag, kann noch die ausgewählte Fläche mit einem Pflock und einer Schnur abstecken. Dann geht’s aber los: Es wird gegraben. Die Erde muss vor der Bepflanzung aufgelockert, größere Steine und Unkraut entfernt werden. Jetzt wird der Boden gedüngt und Löcher für die Blumen gegraben. Nun folgt der Part, der jedes Gärtnerherz höher schlagen lässt: das Einsetzen der Pflanzen! Bei der Zusammenstellung der Blumen sollte man an dieser Stelle noch auf die Größe und Anordnung achten. Schließlich sollen die größeren Pflanzen die kleineren nicht verdrängen und ihnen auch nicht den begehrten Platz an der Sonne klauen. Wenn aber all diese Regeln beachtet und die Pflanzen regelmäßig gegossen werden, steht der Freude an dem (ersten) eigenen Blumenbeet nichts mehr entgegen. Also: einfach loslegen!

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