Holz – der ideale Werkstoff für Garten und Wohnung

3294841707_b740089256_mHolzmöbel besitzen seit jeher eine ganz besondere Verbindung zur menschlichen Kultur. Immerhin zählt der natürliche Werkstoff zu den ersten Materialien überhaupt, aus denen nicht nur Möbel, sondern viele unterschiedliche Dinge wie beispielsweise auch Werkzeuge angefertigt wurden. Auch heutzutage hat das Naturprodukt noch längst nicht ausgedient. Sowohl draußen im Garten wie auch innerhalb von Gebäuden wird das Sägewerk eingesetzt. Doch was macht den Werkstoff eigentlich so besonders?

Die besonderen Eigenschaften des Holzes

Wer sich dafür entscheidet, ein Produkt aus Holz zu fertigen oder Mobiliar aus Holz zu erwerben, der sollte sich vorab über die speziellen Eigenschaften des Werkstoffes informieren, die im Folgenden zusammengetragen werden:

  • Die Qualität von Holz hängt von seiner Struktur ab. Dabei gilt zu beachten, dass Holz sehr heterogen konzipiert ist. Das Kernholz, als das Innere eines Stamms, ist sehr fest und stark, hingegen das Splintholz, förmlich die äußere Schale, eher instabil wirkt. Doch die Festigkeit einer Holzart hängt beispielsweise auch von den Jahresringen oder der Verästlung ab.
  • Holz ist ein Naturstoff, der imstande ist, sehr viel Wasser und Feuchtigkeit zu speichern. Je nach Wassergehalt des Holzes besitzt es unterschiedliche physikalische Eigenschaften. Hierbei muss beachtet werden, dass ein höherer Feuchtigkeitsgehalt das Ausdehnen des Holzes initiiert, wodurch sich das Volumen vergrößert.

Holz ist nicht gleich Holz. Es gibt unzählige verschiedene Holzkategorien, die sich in ihrer Festigkeit und ihren physikalischen Eigenschaften unterscheiden und somit auch für verschiedene Zwecke prädestiniert sind. Beispielsweise nutzt das Baugewerbe häufig Holzfenster aus Kiefer oder Eiche, um stabile und wärmeregulierende Bauten zu realisieren.

Qualität von Holz richtig einstufen

Gerade beim Bauen ist es von zentraler Bedeutung, die Qualität von Holz richtig zu bewerten. Bei baulichen Maßnahmen ist es gesetzlich vorgeschrieben, einen entsprechenden baulichen Holzschutz sicherzustellen. Planer sind dabei grundsätzlich verpflichtet, sämtliche zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um den baulichen Holzschutz zu gewährleisten. Doch wie sieht qualitativ hochwertiges Holz eigentlich aus?

Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist die Holzfeuchte. Hier gibt es bereits eine Grundregel zu beachten, die besagt: Holz soll bei Bauvorhaben grundsätzlich mit dem Feuchtegehalt verbaut werden, der im Normalzustand bei fachgerechter Nutzung des Gebäudes auftritt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass es im Nachhinein zum Beispiel nicht zu Trockenrissen kommt.

Die Bildung von Rissen ist das größte Problem bei der Verwendung von Holz bei Bauvorhaben. Durch sogenannte Einschnitte ist es allerdings möglich, das Risiko von Rissen im Sägewerk zu minimieren. Diese Maßnahmen sind aber grundsätzlich von ausgebildetem Fachpersonal auszuführen.

Zudem gibt es weitere Maßnahmen, wie Holz vor Witterungsbedingungen und beispielsweise Pilzbefall geschützt werden kann. Imprägnierungen, Hitzevergütungen oder Acetylierungen stellen die zentralen Maßnahmen dar, um Holz länger haltbar zu machen und qualitativ für etwaige Bauvorhaben aufzuwerten.

Bild: Crinklecrankle.com, flickr.com

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