Häckseln und Kompostieren – darauf kommt es an

Jeder Gartenbesitzer hat gewiss schon einmal mit dem Gedanken gespielt, auf alternative Düngemittel zurückzugreifen, die nicht aus dem nächsten Baumarkt stammen. Denn oftmals ist die Chemiekeule zwar wirkungsvoll, steht aber nicht so wirklich im Einklang mit der Natur. Da in jedem Garten allerdings Gartenabfälle anfallen, kann es lohnend sein, einmal über das Kompostieren nachzudenken. Man spart Geld und stellt einen wirkungsvollen Dünger auf natürlicher Basis her. Wir stellen die wichtigsten Fakten zum Häckseln und Kompostieren vor.

Sind Häcksler wirklich vonnöten?

KompostGrundsätzlich kann diese Frage mit Nein beantwortet werden. Allerdings hängt dieser Umstand ganz von der Art und Weise ab, wie im eigenen Garten kompostiert wird. Die natürliche Zersetzung der biologischen Abfallprodukte erfolgt auf einem sogenannten Komposthaufen im Grunde von ganz alleine, sofern etwas Geduld mitgebracht wird. Doch es geht selbstverständlich auch etwas schneller.

Wer sich zu den Glücklichen zählen darf und im Besitz eines Häckslers ist, der kann beispielsweise auf Komposter oder sogenannte Kompostsilos zurückgreifen. In diese Behältnisse passen allerdings nur gestückelte Zweige und Äste hinein. Das Häckseln ist also unbedingt vonnöten.

Wer vor etwaigen Kosten zurückschreckt, muss keine großen Bedenken haben. Wie die Testberichte auf www.walzenhaecksler.de belegen, sind die Gartenwerkzeuge mittlerweile sehr kostengünstig zu haben und rechnen sich auf Dauer – im Vergleich zu den Kosten, die man ansonsten für Düngemittel tragen müsste – auf jeden Fall.

Diese Gartenhäcksler gibt es

Bleibt allerdings die Frage, mit welchem Gartenhäcksler man überdimensionale Gartenabfälle möglichst effizient zerkleinern kann. Die verschiedenen Hersteller von Gartenwerkzeugen bedienen sich zum Teil einer unterschiedlichen Technik. Die Auswahl hat man in der Regel zwischen einem Walzenhäcksler und einem Messerhäcksler, die unterschiedliche Vorteile und Nachteile mitbringen.

– Messerhäcksler: Wie der Name bereits vermuten lässt, agiert dieses Gartenwerkzeug mit Schneidewerkzeugen, die Gartenabfallprodukte zerkleinern sollen. Dieser Prozess kann beim Auftreffen der Schneidewerkzeuge auf den Gartenabfall sehr laut werden, weswegen diese Modelle besser nur eingesetzt werden, wenn man ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn pflegt. Die Messer dieser Häcksler müssen auf Dauer nachgeschliffen werden, um die Funktionsfähigkeit des Geräts zu erhalten.

– Walzenhäcksler: Walzenhäcksler gelten allgemein als etwas hochwertiger als Messerhäcksler, weswegen sie auch etwas kostspieliger in der Anschaffung sind. Dafür liefern sie aber ein hochwertigeres Produkt, das aufgrund der Quetschung anstatt des Schnitts weniger zerstörte Fasern aufweist und deswegen besser zum Kompostieren geeignet ist. Allerdings neigen Walzenhäcksler auch zum Verstopfen, besonders bei größeren Ästen, was auf Dauer durchaus störend sein kann. Dafür gibt es bei diesen Modellen aber im Grunde keine Lärmbelästigung.

Häcksler sind übrigens kein Kinderspielzeug und geeignete Schutzmaßnahmen im Umgang mit Häckslern sind einzuhalten. Handschuhe und Schutzbrille sowie bei Messerhäckslern ein Gehörschutz sind Pflicht. Zudem darf das Gerät nur ausgeschaltet gewartet werden, falls einmal Störungen auftreten sollten. Bedacht werden sollte auch, dass gerade bei Messerhäckslern herumfliegende Teile keine Seltenheit sind. Kinder sollten von Häckslern grundsätzlich ferngehalten werden.

Bild: normanack, flickr.com

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