Große Ideen für kleine Räume

Eine kleine Wohnung oder ein Appartement aufgeräumt und geordnet zu halten ist nicht immer ganz einfach. Spätestens, wenn die eigene Wohnung langsam droht, im Chaos zu versinken, ist es an der Zeit aktiv zu werden. Es ist jedoch gar nicht so aufwendig, sich ein gemütliche eingerichtetes Zuhause zu schaffen wie Sie vielleicht befürchten und auch die Kosten halten sich mit ein wenig Geschick in Grenzen.

Mit den folgenden Tipps möchten wir ihnen ein paar Gedankenanstöße geben und dazu motivieren selber kreativ zu werden.

Wohnen im Schlafzimmer
Ausgediente Oberbetten lassen sich zum Beispiel zusammengerollt mit ein paar Kissen als Budget Alternative zum Schaumstoffzuschnitt als Rückenlehne verwenden, so lassen sich auch klassische Betten im Handumdrehen in eine gemütliche Wohnlandschaft verwandeln. Oberbett und Kissen finden Tagsüber, neben Winterklamotten und Weihnachtsdeko, unter dem Bett Platz. Hier sind Unterbettboxen auf Rollen die Ideale Lösung um im Handumdrehen Ordnung zu schaffen da langes Gefummel wie z.B mit Unterbettkommoden entfällt und selten benutztes dauerhaft staubfrei gelagert werden kann.

Wer den Schlafbereich lieber abgrenzen möchte sollte einen offenen Raumteiler verwenden, so grenzen sie den Schlafbereich ab ohne den Raum zu überfüllen und schaffen weiteren Stauraum für Bücher, DVDs und CDs.

Multifunktionaliät ist ein Mehrwert.
Da ein kleiner Raum schnell vollgestopft wirkt, haben multifunktionale Einrichtungselemente einen enormen Wert, viele Einrichtungsgegenstände sind bereits darauf ausgelegt mehr als eine Funktion zu erfüllen, andere sind mit wenig Aufwand abgeändert. Eine Holztruhe als Couchtisch zum Beispiel verleiht dem Raum einen rustikalen Touch und allerhand Raum für Zeitschriften, Fernbedienungen und den restlichen Kleinkram, der sonst so für Unordnung sorgt. Auch aus Sitzhockern lässt sich einiges Rausholen, wo tagsüber Decken ihren Platz haben sorgt, abends eine Kühltasche für einen Unterbrechungsfreien DVD Abend.

Raum nach oben …
… ist besonders in Altbauappartements ein oft ungenutzter Luxus, das Hochbett ist da ein absoluter Klassiker. Hier lässt sich mit ein wenig handwerklichem Geschick besonders viel realisieren, als Alternative zur „Leiter am Bett a lá Jungendherberge“ lassen sich zum Beispiel die Stufen als Treppe an der Wand anbringen und der Freiraum darunter kann, je nach Belieben offen als Regal oder verkleidet als Schrank genutzt werden. Alternativ lassen sich die Stufen auch als Aufhängung für Schubladen nutzen. Unter dem Hochbett in der Regel auch Platz für eine Couch oder einen Schreibtisch.

Eckschreibtische sind ebenfalls schnell mit ein paar Winkeln an der Wand befestigt (in der Ecke ausreichend Platz lassen, um Kabel hinter dem Tisch zu ordnen und verstecken), was für mehr Beinfreiheit und Stauraum sorgt. So lässt sich ein Tisch auch mit Sideboards kostengünstig erweitern, Boxen unter den Sideboards bieten ordentlich Stauraum und sehen besser aus als lose an der Wand stehend.

Fakt ist …
… kochen macht ohne ausreichenden Platz keinen Spaß. Deshalb sollte in der Küche jeder freie Zentimeter genutzt werden. Ein Schrank der sich nur mit einer Leiter erreichen lässt bringt als Stauraum für selten genutzte Utensilien weit mehr als eine weiße Wand und der somit auf niedrigeren Ebenen gewonnene Platz lässt sich effizienter nutzen. Als Alternative zu Schränken bieten Regale besonders in schmalen Küchen offene Lagerfläche, die den Raum weniger einengen und sich dank unzähliger Dekor Optionen je nach Saison oder Laune im Handumdrehen umgestalten lassen.

Ein Wandklapptisch bietet bei Bedarf zusätzlichen Platz zum Anrichten und lässt sich beispielsweise in eine offene Schrankwand integrieren. Wenn die Küche auch als Esszimmer herhalten soll, sind Stühle und Bänke mit integriertem Stauraum eine optimale Lösung, so lassen sich nicht nur Dinge verstauen auch Glasmüll und Pfandflaschen können außer Sicht gesammelt werden. Ein passender Esstisch mit Schubladen rundet das Ganze ab.

Der Ton macht die Musik …
… und die Farbe den Raum. Ein kleines Zimmer sollte möglichst mit hellen Farben eingerichtet werden. Kraftvolle Farben werden genutzt um Akzente zu setzen und das Raumbild ab zu runden, auch ein kleines Zimmer wirkt so offener und weniger erdrückend. Bei der Deko ist zu bedenken das auf kleinem Raum weniger oft mehr ist. Dies ist besonders wichtig, wenn sie ganze Regalwände verwendet werden möchten, ob als Raumteiler oder Schrankwand ein vollgestopftes Regal sieht selten gut aus.

Des Weiteren sollten sie daran denken, dass Dinge wie Staubsauger, Putzutensilien und Schuhe aus Hygienegründen gesondert zu lagern. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sind Plastikboxen einbewährte Methode Bakterien von Kleidung und Lebensmitteln fernzuhalten.

Bild: Mazzali, flickr.com

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