Geschirrspüler richtig reinigen und pflegen – so gelingt’s

Abwaschen ist nicht jedermanns Sache. Glücklich dürfen sich diejenigen schätzen, die in ihrer Küche Platz für einen Geschirrspüler finden. Und das sind in Deutschland gar nicht so wenige. Über 67 Prozent aller deutschen Haushalte besaßen 2013 einen Geschirrspüler, der ihnen so einige Haushaltsarbeit abnahm. Doch damit das elektronische Gerät auch auf Dauer seinen Dienst verrichtet, muss der Geschirrspüler auch richtig gereinigt und gepflegt werden. Im Folgenden einige wichtige Tipps und Tricks zur Pflege und Reinigung der Spülmaschinen.

Wie oft muss der Geschirrspüler gereinigt werden?
Es gibt eindeutige Anzeichen, dass es höchste Zeit wird, den Geschirrspüler einer Grundreinigung zu unterziehen. Und dies gilt nicht erst, sobald die Spülvorgänge länger als gewohnt benötigen oder sich allmählich ein unangenehmer Geruch in der Maschine ausbreitet.

Als Faustregel gilt: Alle 12 Wochen ist die Reinigung des Geschirrspülers ratsam. Auch wenn gröbere Verschmutzungen und Essensreste immer vom Geschirr beseitigt werden sollten, bevor es in den Spüler kommt, so ist es dennoch möglich, dass mit der Zeit die Sensoren verschmutzen oder die Abflussrohre verstopfen. Wer seinen Geschirrspüler regelmäßig reinigt, der garantiert ein einwandfreie Funktion und lange Haltbarkeit des Geräts.

Haushaltsmittel oder Spezialmittel – was wird benötigt?
Der Geschirrspüler lässt sich prima mit Haushaltsmittel säubern. Bei kleineren Verschmutzungen sind teure Reinigungsmittel gar nicht notwendig. Nur wenn wirklich hartnäckige Verunreinigungen entfernt werden müssen, ist meist der Gang in den Drogeriemarkt vonnöten. Grundsätzlich werden zur Pflege von einem Geschirrspüler benötigt:

– Bürste und Schwamm
– Essigreiniger
– Kalkreiniger oder Zitronensäure

Grobe Verunreinigungen lassen sich prima mit Wasser, Essigreiniger und der Bürste entfernen. Diese sind meist mit bloßem Auge an den Türrändern oder an den Dichtungen zu erkennen. Sollte sich Kalk in der Maschine abgesetzt haben, dann hilft in der Regel Zitronensäure. Wer möchte, darf natürlich auch auf handelsüblichen Kalkreiniger zurückgreifen.

Erst ausbauen, dann reinigen
Wichtig bei der Geschirrspüler-Pflege ist es, vor der Reinigung alle herausnehmbaren Komponenten aus der Maschine zu nehmen. Diese lassen sich so nicht nur besser reinigen, sondern laufen während der Pflege auch keine Gefahr, Schäden davonzutragen. Die wichtigsten Komponenten, die regelmäßig gesäubert werden müssen, sind die Spülarme, die Körbe und selbstverständlich das Abflusssieb. Wie diese Teile entnommen werden können, das unterscheidet sich in der Regel stark von Hersteller zu Hersteller. Hierbei unbedingt die Hinweise der Gebrauchsanweisung beachten, um Schäden zu vermeiden.

Geschirrspüler bei hohen Temperaturen laufen lassen
Zu guter Letzt muss der Geschirrspüler einmal ohne Geschirr durchlaufen. Hierfür wird bestenfalls ein Programm ausgesucht, das eine möglichst hohe Temperatur nutzt, die mindestens 60 Grad betragen sollte. Wer möchte, der tröpfelt während des Waschvorgangs etwas Zitronensaft in die Maschine. Alternativ tut es auch der Spezialreiniger für Geschirrspüler, der aber oftmals mehr Kosten verursacht.

Eine regelmäßige Pflege und Reinigung des Geschirrspülers ist unerlässlich, damit dieser auch auf Dauer seinen Dienst verrichtet. 15 bis 20 Jahre halten moderne Modelle auf jeden Fall, wenn sie denn auch regelmäßig gereinigt werden. Andernfalls muss sich nach einem neuen Modell umgeschaut werden. Die Auswahl ist mittlerweile aber glücklicherweise enorm und Geschirrspüler sind günstig zu erstehen.

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