Fußbodenheizung Teil 2: Die Warmwasserfußbodenheizung – darauf ist zu achten

Der Klassiker unter den Fußbodenheizungssystemen ist die Wärmeabsonderung durch Warmwasser, das durch Kunststoffrohre unterhalb des Bodes fließt. Warmwasserfußbodenheizungen lassen sich hervorragend mit Bodenbelägen kombinieren, die als guter Wärmeleiter gelten. Die sogenannte Niedertemperaturflächenheizung ist die optimale Ergänzung zu modernen, umweltfreundlichen und energieeffizienten Heizsystemen wie der Wärmepumpe.

Darum lohnt sich die Warmwasserfußbodenheizung
Es gibt viele Gründe, weswegen die klassische Fußbodenheizung so beliebt ist. Dass warme Füße auch im Winter dazuzählen, dürfte klar sein. Doch auch aus optischen, hygienischen und finanziellen Gründen ist es sinnvoll, über die Installation dieses Heizsystems nachzudenken.

– Damit das Raumambiente gerade in modernen Designhäusern erhalten wird, sollten keine rein funktionellen Heizkörper sichtbar sein. Die unterirdisch installierte Fußbodenheizung schafft für Designliebhaber die ideale Wohlfühlumgebung.

– Die Temperatur im Wohnraum kann durchschnittlich um zwei Grad Celsius gesenkt werden. Dies spart Energiekosten. Grund hierfür ist die sehr gleichmäßige Verteilung der Wärme, die trotz geringerer Heizleistung wärmer empfunden wird.
– Allergiker werden sich freuen können, dass aufgewirbelter Staub im Wohnraum bei der Warmwasserfußbodenheizung nicht mehr auftritt. Die sehr gleichmäßige Erwärmung des Wohnraums verhindert zudem die Ausbreitung von Schimmelpilzen. Auch Hausmilben haben hier kaum eine Wachstumschance.

Übrigens: Die Warmwasserfußbodenheizung ist mittlerweile in jedem zweiten Neubau zu finden, so der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V..

So funktioniert die warmwasserbetrieben Fußbodenheizung
Bei der Warmwasserheizung für Fußböden handelt es sich um ein Flächenheizsystem. Bis zu 35 Grad Celsius kann die Oberflächentemperatur maximal betragen, wobei diese Werte eher an Fensterflächen anzutreffen sind. Das auf maximal 40 Grad Celsius erwärmte Warmwasser in den Rohren schafft eine durchschnittliche Oberflächentemperatur von 22 Grad Celsius, was für ein sehr atmosphärisches und warmes Raumklima vollkommen genügt.

Das Warmwasser zirkuliert in den Rohren durch das technische System des Heizkreisverteilers. Die richtige Temperatur wird über einen Temperaturfühler reguliert, der die Messwerte an einen entsprechenden Regler weiterleitet.

Die Heizung ist dabei imstande, die Wassertemperatur den Witterungsbedingungen anzupassen. Ist es einmal wärmer, wird auch der Heizlevel verringert, andersherum steigt dieser bei sinkenden Außentemperaturen. Auch dadurch ergibt sich die sehr energieeffiziente Heizleistung der Warmwasserfußbodenheizung.

Die Bodenbeläge eignen sich für Warmwasserheizungen für Fußböden

Damit die Warmwasserfußbodenheizung ihre optimale Heizkraft entfalten kann, sollte sie mit wärmeleitenden Böden kombiniert werden. Auch hier bleiben Wohnende flexibel in ihrer Auswahl, da hierfür unterschiedliche Bodenbeläge zur Auswahl kommen können.

– Holzböden und Laminat

– Naturstein

– Keramikböden wie Fliesen und Platten

– Elastische Bodenbeläge

– Textile Untergründe sowohl aus Naturstoffen als auch Synthetikfasern

Übrigens kann die Warmwasserfußbodenheizung auf zwei unterschiedliche Arten verlegt werden. Für den Neubau ist grundsätzlich das Nasssystem empfehlenswert. Zur Nachrüstung wird ein Trockensystem angewandt, das die Kunststoffrohre auf bereits fertigen Böden installiert.

Bild: may4joj, flickr.com

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