Fußbodenheizung Teil 1: Typen, Vorteile und Nachteile im Überblick

Kuschlig warme Füße möchte so ziemlich jeder haben. Besonders in der Winterzeit gibt es keinen größeren Luxus, als eine Bodenheizung sein Eigen nennen zu dürfen. Wer ebenfalls mit dem Gedanken spielt, eine Fußbodenheizung in seinem Wohnraum zu installieren, der sollte sich vorab jedoch mit den unterschiedlichen Modellvarianten sowie den Vorteilen und Nachteilen auseinandersetzen. Wir geben einen Überblick.

Vorteile und Nachteile der Bodenheizung vorgestellt

Es gibt sehr viele unterschiedliche Heizsysteme. Wer sich für eine Fußbodenheizung entscheidet, der erhält den wohl einmaligen Komfort, dass er nicht nur ein sehr energieeffizientes, sondern auch flexibles Heizsystem besitzt.

Vorteile:

+ Fußbodenheizungen wärmen von unten. So bleiben die Füße stets warm, der Kopf kühl.

+ Unsichtbarkeit ist das große Stichwort. Gerade in modernen Häusern und Wohnungen verunstalten keine Heizkörper das Raumambiente, da Fußbodenheizungen unterhalb des Bodes eingebaut werden.

+ Umweltfreundliches Heizen ist mit der Fußbodenheizung garantiert, da sie sich ideal mit modernen Heizsystemen wie der Wärmepumpe oder Solarkollektoren kombinieren lässt.

Nachteile:

– Fußbodenheizungen können vor allem bei der Nachrüstung teuer in der Installation sein.

– Im Vergleich zu anderen Systemen heizen Fußbodenheizungen eher langsam.

– Die Trennung von Fußbodenheizung und zweiten Heizsystem ist technisch aufwendig und kostenintensiv.

Bei all diesen Punkten sollte aber nicht vergessen werden, dass hohe Installationskosten sich auf Dauer doch rechnen können. Zum einen steigt der Immobilienwert, zum anderen fällt die Temperaturdynamik anders aus. Bodenheizungen geben ihre Wärme gleichmäßig nach oben ab. Die empfundene Temperatur ist somit immer höher als die tatsächlich eingestellte. So ist es wärmer trotz niedriger Heizleistung, bestätigt auch die DIY Academy.

Übrigens kann die Warmwasserheizung durch unterschiedliche Brennstoffe bzw. Heizsysteme betrieben werden. Sowohl Solarsysteme wie auch klassische Gas- und Ölvarianten sind denkbar. Selbst eine Befeuerung mit Holz ist möglich. Auch aus diesem Grunde gilt die Warmwasserheizung als der klassische Heimwerker Tipp. Dennoch sollte man auch beim herkömmlichen Heizsystem etwas genauer hinschauen und einen Kostenvergleich heranziehen. So lässt sich letztendlich noch mehr Geld sparen.

Warmwasser- oder Elektrofußbodenheizung?

Unterschieden werden die zwei klassischen Heizsysteme. Zum einen handelt es sich hierbei um die Warmwasserfußbodenheizung, zum anderen um die elektrische Heizmethode.

Erstere gibt Wärme durch Kunststoffrohre ab, die unter dem Boden verlegt werden. Durch diese Rohre fließt aufgewärmtes Wasser, welches die Wärme nach oben in den Raum abgibt. Durchschnittlich lassen sich durch den sehr gleichmäßigen Heizlevel bis zu 12 Prozent an Energiekosten im Jahr einsparen.

Allerdings sind Warmwassermodelle meist nur dann empfehlenswert, wenn die Heizung direkt beim Hausbau installiert werden soll. Aufgrund der Höhe ist das Nachrüsten oftmals schwierig. Her eignet sich die Elektrofußbodenheizung besser. Sie ist deutlich niedriger und arbeitet zumeist mit Heizleitern, die in Folien eingelegt sind. Diese lassen sich unter Estrich verlegen, auch eine oben gelegene Montage ist dabei möglich.

Bild: may4joj, flickr.com

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