Energieeffizienter Haushalt – so wohnt man nachhaltig

Nichts ist so wichtig wie unsere Zukunft. Bereits seit einigen Jahren ist es nicht mehr nur den umweltbewussten Menschen vorbehalten, sich um das Wohl der Natur zu sorgen. Auch in der breiten Öffentlichkeit ist es mittlerweile durchgedrungen, wie enorm wichtig es ist, sparsam und schonend mit den Ressourcen umzugehen, die wir in dieser Welt noch finden. Seinen eigenen Beitrag kann jeder dazu leisten, wenn er sich darum bemüht, sein Wohnen energieeffizienter zu gestalten.

Energieeffiziente Häuser – funktioniert das?

In letzter Zeit war immer wieder von sogenannten Passivhäusern die Rede. Das Konzept dieser modernen Wohnvarianten ist im Grunde ganz einfach: Die Energie, die von den Bewohnern zum Leben benötigt wird, stellt die Immobilie – zumindest zum größten Teil – ganz eigenständig her. Bestenfalls reicht der Energieertrag sogar soweit, dass von den Häusern mehr Energie produziert wird, als letztendlich verbraucht wird.

Mittlerweile gibt es ganze Wohnsiedlungen, die nach diesem Prinzip errichtet sind. Personen, die dem passiven Wohnen anfangs noch skeptisch gegenüberstanden, werden bald zu echten Fans. Grund ist dabei nicht immer der umweltbewusste Gedanke, sondern die moderne Ausstattung und die Möglichkeit, die Nebenkosten faktisch auf ein Minimum zu senken.

Vieles befindet sich jedoch noch in der Testphase, die Entwicklung der Technik schreitet aber schnell voran. Passivhäusern sind grundsätzlich so aufgebaut, dass sie folgende Kriterien erfüllen können:

– Umweltfreundlichkeit

– Energiesparsamkeit

– Wirtschaftlichkeitnature

– Komfort

Neben der positiven Energiebilanz ist es natürlich auch wichtig, dass die Bewohner sich rundum wohlfühlen. Viele Passivhäuser sind aus diesem Grunde mit sogenannter Smart-Technologie ausgestattet. Dies bedeutet zum Beispiel, dass elektronische Systeme permanent überwachen, wie das Wetter ist, ob Türen oder Fenster im Haus geöffnet sind, ob Licht in Räumen eingeschaltet ist, in denen sich aktuell niemand befindet oder ob es beschattete Räumlichkeiten gibt, die beispielsweise nur eine geringe Kühlungszufuhr im Sommer benötigen.

Das Dynahaus – energieeffizient leben

Ein gutes Beispiel dafür, dass und vor allem auch wie passives und energieeffizientes Wohnen funktionieren kann, bietet das Dynahaus. Bei diesem bereits sehr ausgereiften Wohnkonzept werden sämtliche Energiesysteme des Hauses überwacht.

1. Steuermodul: In der zentralen Schaltstelle werden sämtliche wichtigen Prozesse gesteuert, die für die Herstellung und Nutzung der produzierten Energie verantwortlich sind.

2. Frischluftsystem: Beim Austausch von verbrauchter und frischer Lust wird die Restwärme genutzt, um weniger Energie zu verbrauchen.

3. Steckdosensystem: Die Funksteckdosen sind derartig konstruiert, dass sich diese auch bequem von außer Haus steuern lassen, um unnötigen Stromverbrauch zu unterbinden.

4. Fensterkonstruktionen: Die Fenster sind imstande, Sonnenenergie zu speichern und führen diese dem Innenraum zu, sobald die Wärme benötigt wird.

Selbstverständlich gibt es noch mehr energieeffiziente Systeme, die dazu führen, dass ein jeder nicht nur energieeffizient lebt, sondern mehr grüne Energie produziert, als er benötigt. Das Dynahaus kann sich übrigens jeder selbst bauen lassen. Wer Interesse am passiven Wohnen hat, sollte sich um einen Besichtigungstermin eines Modellhauses bemühen, der kostenlos in Anspruch genommen werden kann.

Bild: Moyan Brenn, flickr.com

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