Do it yourself – Anleitung für das DIY-Gartenhaus

In jeden großen, aber auch kleineren Garten gehört ein echtes Gartenhaus. Dieses dient in erster Linie natürlich als Stauraum, kann beispielsweise wertvolles Gartenwerkzeug vor Witterungseinflüssen schützen und verhindert, dass sich diebische Finger am heimischen Hab und Gut vergreifen. Dabei muss es nicht immer das teure Fertighaus aus dem Baumarkt sein. Wir zeigen, wie das DIY-Gartenhaus verwirklicht werden kann.

Vom Bausatz zum Fertighaus

Das klassische Gartenhaus hat eine fast immer einheitliche Größe. Dies liegt unter anderem daran, dass die Hersteller der einzelnen Elemente im Bausatz-Stil arbeiten. Will heißen: Der Heimwerker muss sein Holz nicht erst noch zurechtsägen, sondern hat die fertigen Maße und Abschnitte bereits zur Verfügung.

Das traditionelle Gartenhaus hat eine Grundfläche von 180×135 cm. Dies mag erst einmal wenig klingen, aufgrund der drei Stellwände im Inneren bietet es aber ausreichend Platz für den Grill, Rasenmäher oder die Terrassenstühle und –tische. Boden-, Dach- und Wandelemente benötigt es für die Fertigstellung des kleinen Stauraums im eigenen Garten.

Vom Fundament zum Dach

Basis eines jeden Gartenhauses bildet selbstverständlich das Fundament. Hier bieten sich zum Beispiel Betonplatten an, die möglichst waagerecht verlegt werden müssen und auf denen letztendlich die Bodenplatte des Häuschens ihren sicheren Stand findet. Auch hier ist eine waagerechte Ausrichtung sehr wichtig. Erst jetzt folgt der eigentliche Aufbau.

  • Zuerst müssen die Seitenwände aufgestellt und fixiert werden. Da dies allein doch recht schwer ist, sollte eine helfende Hand zugegen sein.
  • Sind die Seitenwände miteinander sowie mit der Bodenplatte verschraubt, darf die Front eingesetzt werden. Tür- und Fensteröffnungen sind praktischerweise bereits vorinstalliert.
  • Was folgt, ist das Auflegen der beiden Dachhälften. Diese müssen sowohl mit den Giebelwänden wie auch Seitenwänden verbunden werden. Wichtig: Der Spalt zwischen Dach und Wand ist durchaus gewollt und dient der Belüftung.

Informationen zur Dacheindeckung

Für die Dacheindeckung gibt es ganz unterschiedliche Varianten. Je nach Budget, Optik und Funktionalität bieten sich unterschiedliche Typen der Dacheindeckung an. In diesem Leitfaden für die Dacheindeckung von Gartenhäusern werden die typischen Besonderheiten sowie die Vorteile der jeweiligen Dach-Typen ausführlich behandelt.

In der Regel wird aber Dachpappe verwendet. Diese ist günstig und relativ einfach zu verlegen, da sie ganz einfach auf das Dach aufgenagelt wird. Hierfür muss diese aber zuerst zugeschnitten werden. Hierbei sollte auf einen Kantenüberstand von circa drei Zentimetern Acht gegeben werden.

Schlussendlich müssen noch die Dachblenden angebracht werden, was mit wenigen Handgriffen aber ebenfalls schnell erledigt ist. Ist der Rohbau bezugsfertig, geht es an die Details. Vor allem die Tür samt ihrer Scharniere ist noch anzuschrauben. Dann ist das Gartenhaus fertig, sollte aber noch mit einer Schicht Holzlasur behandelt werden, um gegen Witterungsbedingungen geschützt zu sein.

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