Die besten Tipps zum Rasenmähen

Ein hell leuchtender Rasen, der im besten Grün erstrahlt. So wünschen es sich die meisten in ihrem kleinen Gartenparadies. Leider ist der perfekte englische Golfrasen nur in den wenigsten Gartenanlagen zu bestaunen. Häufig liegt dies weniger am Wollen der Gartenbesitzer, denn viel mehr an kleinen Fehlern, die unerfahrene Kleingärtner häufig machen. Dieser Ratgeber gibt die besten Tipps rund um das Thema Rasenmähen und zeigt, wie es wirklich gemacht wird.

Wie oft sollte der Rasen gemäht werden?
Bei dieser Frage gibt es bereits das erste Problem, denn wie häufig das Grün beschnitten werden sollte, kann gar nicht pauschal beantwortet werden. Denn die Häufigkeit des Rasenmähens hängt von unterschiedlichen Faktoren ab:

– Wie schnell wächst der Rasen?

– Wie gut oder schlecht ist das Wetter?

– Regnet es häufig?

– Wie stark scheint die Sonne?

Bei einem Rasen, der gut in Schuss ist, kann näherungsweise davon ausgegangen werden, dass dieser im Frühsommer einmal wöchentlich beschnitten werden sollte. Allerdings besitzen die wenigsten Menschen einen perfekt gepflegten und gesunden Rasen. Mit einigen einfachen Tipps zur Rasenpflege, wie sie hier von der Deutschen Rasengesellschaft angeboten werden, ist dies aber allemal möglich. Zu lange sollten Gartenbesitzer aber trotzdem nicht warten, denn das Gras zahlt einem dies mit unschönen braunen Stellen zurück.

Kurz oder lang? – Welche Rasenlänge ist besser?
Dass der Garten häufig gemäht werden sollte, bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass er sehr kurz gehalten werden muss. Kurios ist nämlich, dass der Rasen auch dann braun wird, wenn er nicht ausreichend vor Sonneneinstrahlung geschützt wird – und dies ist im Sommer und bei kurzem Schnitt häufig der Fall.

Anzuraten ist eine Kürze zwischen drei und vier Zentimetern, dies gilt zumindest für Nutzrasen. Andere Rasensorten sind im Garten weniger häufig anzutreffen. Diese Länge schützt die Graswurzeln vor möglichen Beschädigungen. Gemäht werden sollte dann bei doppelter Länge, also circa acht Zentimetern Höhe.

Ausnahmen gibt es aber auch: Liegt die Grünfläche eher im Schatten, dürfen die Halme gerne bis zu zehn Zentimeter lang werden. Sollten sie sogar, immerhin kann nur so sichergestellt werden, dass die Gräser auch genügend Sonnenstrahlung abbekommen.

Rasen nach dem Mähen aufbereiten
Übrigens ist es im Sommer zu empfehlen, das Gras zu mähen, wenn es schon etwas später ist. Mittagstemperaturen um die 30 Grad Celsius verträgt das Gras ebenfalls nur sehr schlecht, besonders wenn es kurz ist.

Regnen darf es aber auf keinen Fall. Hierdurch werden die Halme unterschiedlich hoch abgeschnitten, weil der Rasenmäher weniger Zugriff findet. Zudem ist davon auszugehen, dass der Rasenmäher im Nachhinein schwieriger zu reinigen ist.

Das Gras sollte nach dem Mähvorgang entsorgt werden und nicht auf der Gartenfläche liegen bleiben. Hierdurch wird der Rasenfläche Sauerstoff und Sonnenlicht entzogen, welche das Gras dringend zum Wachsen benötigt. Zu empfehlen ist ein Rasenmäher mit Auffangkorb. So ersparen sich Kleingärtner jede Menge Zeit. Wer so ein Werkzeug noch nicht besitzt, findet hier die relevante Gartengeräte im Test. Zum Rasenmäher selbst folgend noch einige hilfreiche Tipps:

– Gute Rasenmäher arbeiten mit hohen Drehzahlen und scharfen Messern. Mindestens einmal im Jahr sollten die Schneidemesser in einer Fachwerkstatt geschärft werden, um einen sauberen Abschnitt gewährleisten zu können.

– Bei der Schnitthöhe gibt es je nach Modell unterschiedliche Einstellmöglichkeiten. Am besten sind Rasenmäher, die eine stufenlose Einstellung ermöglichen. Aber Vorsicht: Bei manchen ausländischen Gartengeräten wird die Schnitthöhe nicht immer in Zentimeter angezeigt.

– Wer Wert auf eine optisch einheitliche Grünfläche legt, der sollte einen möglichst breiten Rasenmäher verwenden. Mit hoher Schnittbreite geht das Mähen nicht nur schneller, sondern der Abschnitt wird auch einheitlich. Als Faustregel gilt: Mindestens eine Radbreite sollte der Rasenmäher in die Schnittfläche hineinragen.

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