Den eigenen Teich anlegen – so klappt es

teichSo manch ein Gartenbesitzer träumt davon, während er hinaus in die Winterlandschaft schaut, in den Sommertagen gemütlich am eigenen Teich zu sitzen, ein Buch zu lesen und die kleinen Teichbewohner bei ihrer täglichen Arbeit zu beobachten. Doch das kleine Wasserparadies auf Erden will erst einmal hergerichtet werden. Wie das am ehesten funktioniert, zeigt diese kleine Anleitung zum Teichbau.

Die Planung – grundlegende Gedanken zum Teich

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, einen Teich im Garten zu installieren. Wie wäre es beispielsweise mit einem Fertigteich? Manch einer steht auf japanische Zierteiche. Andere wiederum bevorzugen das Idyll eines Naturteichs. Für welche Teichart man sich auch entscheiden mag, folgende grundsätzliche Standortfaktoren gilt es zu beachten:

  • In Teichen herrscht ein biologisches Gleichgewicht vor. Entstehen Teiche nicht auf natürlichem Wege, muss sichergestellt sein, dass dieser nicht durch äußere Einflüsse „vergiftet“ wird. Teiche sollten daher nicht unter Bäumen angelegt werden, da hierdurch Laub und Blätter, Äste und Co. ins Wasser fallen.
  • Das biologische Gleichgewicht wird übrigens nur dann erzielt, wenn sich das Teichwasser vermischt. Dies ist nur möglich, wenn der Teich möglichst offen und wenig windgeschützt liegt.
  • Das Gelände um den Wasserhort herum sollte möglichst eben sein. Andernfalls wird der gesamte Garten bei starkem Regen überflutet – oder eben der Teich selbst, was zur Übersäuerung führen kann.
  • Sechs Stunden Sonne sind ideal, damit Pflanzen wachsen können. Doch allzu stark sollte das Wasser nicht erhitzen, da hierdurch die Algen absterben.

Die Lebewesen – diese Fische leben im Teich

Den eigenen Teich einfach anlegen – das ist gar nicht so einfach, mit ein wenig Geschick aber durchaus möglich, wenn das entsprechende Gelände sowie der Wille vorhanden ist, den Teich zu pflegen. Immerhin leben Tiere und Pflanzen im Gewässer, die auf eine adäquate Versorgung angewiesen sind. Aber welche Fische dürfen eigentlich im Teich leben? Die sicherlich bekanntesten Fischarten für den Gartenteich sind:

  • Goldfisch
  • Koi
  • Stichling
  • Goldorfe

Selbstverständlich sind auch Mikroorganismen im Teich zu finden. Übrigens: Fische dürfen erst nach circa einem Jahr ins Wasser gesetzt werden. Die Zeit vorher wird benötigt, damit sich das natürliche Ökosystem des Gewässers ausbilden kann. Zwar verschmutzen wenige Fische das Wasser nicht, durch die Fütterung der Tiere kann es jedoch schnell zu einer Kontaminierung des Teiches kommen.

Bei der Fütterung von verschiedenen Fischen gilt es darauf zu achten, dass auch jede Fischart ausreichend Futter erhält. Manches Fischfutter muss schnell auf den Boden absinken, damit die dort lebenden Tiere auch Nahrung erhalten, anderes Futter für die Tiere, die an der Oberfläche leben, sollte auf dem Wasser schwimmen.

Bild: j_arlecchino, flickr.com

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